BT#17: Im Gleichgewicht bleiben…

Nach mehr als einem Jahr Pause, gebe ich hiermit wieder ein kleines Lebenszeichen und bekenne, dass mir das geliebte Fahrradfahren – gerade in Zeiten des Wandels – natürlich ein treuer Begleiter geblieben ist. Die turbulenten Monate der Vergangenheit haben es mir kaum erlaubt neue, spannende Fahrradtouren zu planen und auszuführen. Dafür aber konnte ich das Fahrrad noch mehr in meinen Alltag einbinden.

Nachdem ich seit einigen Jahren zumindest 2x die Woche mit dem Fahrrad unterwegs war, um meinen Sohn bequem und stressfrei in den Kindergarten zu bringen, ergab sich durch einen Jobwechsel nun die großartige Gelegenheit beinahe täglich in die Pedale zu treten, um den schönen Radweg am Weg zur Arbeit und retour regelmäßig zu befahren. Tatsächlich geniese ich dieses kleine Ritual sehr und freue mich jeden Tag auf die „kleine Tour“ durch Wien.

In den Wintermonaten habe ich die Zeit genutzt, um einige historische Qualitätsräder Made in Austria wieder flott zu machen. Dabei habe ich an folgenden Rädern geschraubt:

Puch Damenrad Luxus von 1960 – seltens Waffenrad, Rücktritt, Lichtanlage, Gepäckträger der Fa. Assmann, Farbe: grün

Puch Jungmeister von 1962 mit analogem VDO-Tacho und 3-Gang Torpedo Nabenschaltung, Lichtanlage, Gepäckträger, Farbe: orange metallic

Steyr-Puch Damenwaffenrad von ca. 1980 – vermutlich eines der letzten aus Graz mit 3-Gang Torpedo Nabenschaltung, Rücktritt, Lichtanlage, Gepäckträger, Farbe: schwarz – ganz klassisch

Junior Damenfahrrad von 1960, Rücktritt, Lichtanlage, Gepäckträger, Farbe: hellblau

Kenner der Fahrradindustrie wissen, dass derartige Qualität nur mehr zu sehr hohen Preisen in wenigen, kleinen Fahrradmanufakturen, in kleinen Stückzahlen gefertigt wird.

Die überwiegende Mehrheit der heute hergestellten „Normfahrräder“ ist ziemlich „seelenloser Schrott“ aus Fernost – zumeist auch noch aus Alu. Auch sollte man sich nicht von großen Markennamen und coolem Design täuschen lassen – mit Sicherheit halten all‘ diese Fahrräder keine 60 Jahre und mehr…

In den nächsten Monaten werde ich die Räder gern einzeln vorstellen – tlw. mit vorher – nachher Fotos und Details zu den Wartungen etc..

Sollte jemand Interesse an einem der Fahrräder haben, die Qualität schätzen und vor allem vor haben die Schmuckstücke auch wirklich zu bewegen, um damit die Geschichte wieder ein wenig aufleben zu lassen, trenne ich mich gerne von dem ein oder anderen Drahtesel und verspreche, einen guten und fairen Preis zu machen.

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